Mindestlöhne in Mexiko weiterhin unter der Armutsgrenze

14.10.2016 Mexiko / Soziales / Wirtschaft

Mexiko-Stadt/Santiago de Chile. Nach Angaben der in Chiles Hauptstadt Santiago ansässigen Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Lateinamerika und die Karibik (Cepal) bleibt Mexiko – wie in den vorangegangenen Jahren – weiterhin das einzige Land der Region, dessen staatlich festgelegter Mindestlohn unterhalb der Armutsgrenze liegt. Das heißt, es gibt Menschen, die in Vollzeit arbeiten und trotzdem nicht genügend verdienen, um ausreichend Geld für das Überleben zu erwirtschaften. Laut Cepal verstößt der Staat mit der zu niedrigen Mindestlohngrenze gegen die mexikanische Verfassung, weil Erwerbstätige trotz ihrer Arbeit Hunger leiden.